Mittwoch, 7. November 2012
Montag, 5. November 2012
KlIscHEes
Es wird ja immer von DEM Hartz-IV-Empfänger geredet und in einsilbigen Zeitungen davon geschrieben. Ein kleines privates Beispiel dieser angenommen Einseitigkeit:
Alleinerziehende Mutter dreier Kinder
IT-Systemadministratorin
Sonderschüler ohne Abschluss
Ungelernte mit Ausbruch psychischer Krankheit kurz vor der Abiturprüfung
Alleinstehender in Wohngemeinschaft mit pflegebdürftiger Mutter
Mann kurz vor Rente, der seine Frau täglich im Pflegeheim besucht
Mutter einer 15jährigen, behinderten Tochter
Junger Obdachloser, mit mehr Schulden, als er abbezahlen kann
Frau mit abgebrochenem Medizinstudium
Ingenieur aus Afghanistan, Vater von sechs Kindern
dazu noch Menschen mit diversen Krankheitsbildern und gesundheitlichen Einachränkungen mit einem Arbeitswillen, der übersteigt, was gut für sie ist.
Nur so am Rande.
Alleinerziehende Mutter dreier Kinder
IT-Systemadministratorin
Sonderschüler ohne Abschluss
Ungelernte mit Ausbruch psychischer Krankheit kurz vor der Abiturprüfung
Alleinstehender in Wohngemeinschaft mit pflegebdürftiger Mutter
Mann kurz vor Rente, der seine Frau täglich im Pflegeheim besucht
Mutter einer 15jährigen, behinderten Tochter
Junger Obdachloser, mit mehr Schulden, als er abbezahlen kann
Frau mit abgebrochenem Medizinstudium
Ingenieur aus Afghanistan, Vater von sechs Kindern
dazu noch Menschen mit diversen Krankheitsbildern und gesundheitlichen Einachränkungen mit einem Arbeitswillen, der übersteigt, was gut für sie ist.
Nur so am Rande.
aBBiLD
Das regelmäßige Angebot Bewerbungsfotos zu machen, wird von dem Teilnehmer mit folgener Begründung abgelehnt:
"Nee, meine Larve fetzt nich!"
...
(Frau H.)
"Nee, meine Larve fetzt nich!"
...
(Frau H.)
beGRUeNDunG
Anwesenheitspflicht wird ja manchmal eher als Richtlinie interpretiert, einer weiter amüsante Begründung für Abwesenheit:
"Ich konnte wirklich nicht kommen, ich hatte Termine."
"Was denn für Termine?"
"Ich musste Kreissäle anschauen."
"Sind sie schwanger?"
"Nein mit meiner Freundin."
"Und warum mussten sie da mitgehen?"
"Na, meine Freundin ist doch blind, da brauch die jemanden der mitgeht"
"Und das war so dringend?"
"Sie überlegt halt ein Kind zu bekommen, das geht ja nicht immer."
Genau.
(Frau K.)
"Ich konnte wirklich nicht kommen, ich hatte Termine."
"Was denn für Termine?"
"Ich musste Kreissäle anschauen."
"Sind sie schwanger?"
"Nein mit meiner Freundin."
"Und warum mussten sie da mitgehen?"
"Na, meine Freundin ist doch blind, da brauch die jemanden der mitgeht"
"Und das war so dringend?"
"Sie überlegt halt ein Kind zu bekommen, das geht ja nicht immer."
Genau.
(Frau K.)
Montag, 17. September 2012
bILaNz
...zweier Wochen Urlaub:
Eine Teilnehmerin hat ihr Baby verloren
Eine Teilnehmerin ist spurlos verschwunden
Eine Teilnehmerin hat eine Krebsdiagnose bekommen
und ein Teilnehmer hatte binnen der letzten Woche sechs Bewerbungsgespräche.
Post-Urlaubs-Schock inklusive.
(Frau K.)
Eine Teilnehmerin hat ihr Baby verloren
Eine Teilnehmerin ist spurlos verschwunden
Eine Teilnehmerin hat eine Krebsdiagnose bekommen
und ein Teilnehmer hatte binnen der letzten Woche sechs Bewerbungsgespräche.
Post-Urlaubs-Schock inklusive.
(Frau K.)
Samstag, 15. September 2012
prAKTische erINNEruNG
Annekdoten aus fünf Monaten Streetwork:
Strukturhilfe beim Umgestalten der Wohnung einer Klientin. Seltsame Gerüche ist man ja inzwischen gewohnt. Beim Zertreten des Bettes fällt auf, dass unter der Spantplatte (ca 3cm Platz zum Fußboden) noch irgendwas sein muss: Beim Anheben wird etwas, wie ein überfahrenes Tier sichtbar.
(Fast) Alle Beteiligtinnen verlassen "Ieh, eine Ratte!"kreischend den Raum.
Eine viertel Stunde beruhigungsarbeit später fragt die Klientin:
"Das war aber schon eine Ratte, oder?"
"Wieso?"
"Weil mein Exfreund mir vor zwei Jahren erzählt hat, dass ihm mein Chinchilla weggelaufen ist..."
[Vielsagende Blicke unter den Sozialarbeitern]
"Nein, auf gar keinen Fall, das Tier hatte keinen haarigen Schwanz. Das was bestimmt eine Ratte"
Als ob zwei Jahre mit einem toten Tier unterm Bett schlafen nicht schon schlimm genug ist...
(Frau K.)
Donnerstag, 16. August 2012
tIscHgespRÄcH
Abschieds und Dankesgeschenke von Teilnehmern sind selten, gern aber Tassen.
Die Größe der Tasse wird wie folgt demonstriert:
"Also die Tasse ist definitiv größer als die anderen! Schau mal, ich komme da sogar mit beeden Oochen rein!"
Der Kreisrunde Abdruck der Tasse im Gesicht meiner Kollegin zeichnet sich auch nach der Demonstration noch eine Weile weiß ab: von den Mundwinkeln bis über beide Augenbrauen...
(Frauen K. und K.)
Abonnieren
Posts (Atom)
